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Meisterbriefverleihung 2018

|   Euro-Skills Teilnehmer

Lisa Janisch ist „Meisterin des Jahres“

 

Der Meisterbrief ist und bleibt ungebrochen attraktiv! 563 Meister- und Befähigungsprüfungen wurden im Jahr 2017 abgelegt. Konkret sind es 210 neue Meisterinnen und Meister sowie 353 Absolventinnen und Absolventen von Befähigungsprüfungen – das entspricht dem konstant hohen Niveau der Vorjahre. „Qualität wird mit dem Meisterbrief sichtbar gemacht! Er ist der Nachweis für Know-how sowie für höchste fachliche und unternehmerische Qualifikation“, freuen sich WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk und Hermann Talowski, Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk. „Meisterin des Jahres“ wurde Lisa Janisch.

 

Meisterland Steiermark: 210 frisch gebackene Meisterinnen und Meister (160 Männer und 50 Frauen) haben am 19. Jänner im Grazer Stefaniensaal ihre Meisterbriefe entgegennehmen dürfen. Dazu kommen noch zusätzlich 353 Absolventinnen und Absolventen von Befähigungsprüfungen (235 Männer, 118 Frauen). Unterm Strich haben damit 563 Personen im vergangenen Jahr die höchste Stufe der beruflichen Bildung erreicht – das entspricht einem konstant hohen Niveau, wenn man die Änderungen im Bereich der Wertpapiervermittler berücksichtigt (diese machen einen direkten Vergleich mit den Vorjahren unmöglich). Fast 2.700 Prüfungen haben die Kandidatinnen und Kandidaten auf ihrem Bildungsweg in insgesamt 47 Berufen erfolgreich abgelegt. „Das zeigt, wie wichtig diese höchste Stufe der fachlichen Qualifizierung ist. Meisterinnen und Meister genießen höchstes Ansehen und garantieren, dass in den steirischen Betrieben Top-Qualität geboten werden kann. Die Meisterprüfung ist unverzichtbar und sie wird dies auch in Zukunft bleiben. Aus diesem Grund machen wir uns auch für eine moderne Gewerbeordnung stark, die diese Grundfesten respektiert“, so WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk.

 

Meisterliches Handwerk

 

Der Großteil der Meister- und Befähigungsprüfungen wird in Berufen der Sparte Gewerbe und Handwerk abgelegt, die mit 346 Absolventinnen und Absolventen die traditionelle „Meistersparte“ ist. Unangefochten an der Spitze liegt die Kraftfahrzeugtechnik mit 39 neuen Meisterinnen und Meistern, gefolgt von Metalltechnik (22), Heizungstechnik (16), Tischler (15) sowie Konditor (14). Bei den Befähigungsprüfungen dominieren Fußpflege (21), Baumeister (20) Elektrotechnik und Kosmetik (je 18), Brunnenmeister (15) und Tätowierer (13). „Die Zahlen zeigen, wie wichtig eine nachweisbare Qualifikation am Markt ist! Die Meisterprüfung ist kein Relikt aus dem letzten Jahrhundert, sondern ein Qualitätsnachweis, der letzten Endes den Konsumentinnen und Konsumenten zugutekommt. Deswegen ist es auch wichtig, dass die Gewerbeordnung und damit auch die Meisterprüfung erhalten bleibt“, so Spartenobmann Hermann Talowski.

 

Der „typische“ Meister

 

Welche Erwartungen an die Meisterqualifikation gestellt werden und wie sich diese in der Praxis auswirkt, hat eine im Jahr 2016 veröffentlichte Studie des ibw – Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft untersucht (bundesweite Umfrage unter 705 Meistern). Der

 

„typische“ Meister ist zumeist männlich, hat in der Regel einen Lehrabschluss in seinem Beruf und verfügt über rund zehn Jahre Praxis. Die Meisterprüfung wird zumeist im Alter von knapp 30 Jahren abgelegt. Wer eine Meisterprüfung anstrebt, ist generell sehr weiterbildungsaktiv und bleibt das auch nach erfolgreich abgelegter Prüfung.

 

Die Studie gibt auch Auskunft über die dahinterstehenden Motive: An erster Stelle liegt die fachliche Weiter- und Höherqualifizierung, die für 76% das zentrale Motiv darstellt. 47% wollen mit der Meisterprüfung die Basis schaffen, um sich später selbstständig zu machen, 46% wollen sich generell eine bessere Position am Jobmarkt schaffen. Die Auswirkungen der Meisterprüfung auf die berufliche Position sind deutlich zu spüren: Bei 60% verändert sich die berufliche Stellung, rund drei Viertel übernehmen nach der Prüfung eine Führungsfunktion. Die Meisterprüfung ist damit unmittelbar mit einem beruflichen Aufstieg verknüpft. Für fast 90% ist sie der Auslöser für positive Veränderungen, die von einem besseren Einkommen bis hin zur Stärkung des Selbstwertes und einer sozialen Höherstellung reichen.

 

Mit Publikumsvoting zur „Meisterin des Jahres“

 

Am Abend der Meisterbriefverleihung wurde auch wieder der Titel „Meister/in des Jahres“ vergeben. Die Wahl erfolgte heuer erstmals durch alle im Saal anwesenden Gäste, die sich via Online-Abstimmung für einen von 4 Kandidatinnen und Kandidaten entscheiden konnten. Die Vorauswahl erfolgte durch eine Jury, bestehend aus Experten der Meisterprüfungsstelle und der Sparte Gewerbe und Handwerk. Die Wahl des Publikums fiel auf Lisa Janisch.

WIR GRATULIEREN NOCHMALS SEHR HERZLICH!!!

Link zum Film: https://wko.tv/video/9237

 

 

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