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FleischverarbeiterIn

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Das Beste vom Besten

Bei diesem Beruf dreht sich alles um Fleisch-, Selch- und Wurstwaren. Nachdem das Vieh meist schon in spezialisierten Schlachthöfen geschlachtet wird, sind FleischverarbeiterInnen für die Weiterverarbeitung des Fleischs zuständig. Sie trennen das Fleisch von den Knochen, zerteilen es, machen Wurst- und Selchwaren daraus und bereiten es für den Verkauf vor, indem sie zum Beispiel Wurstplatten anrichten. Bei der Herstellung von Wurst müssen sie im Sinne des Konsumentenschutzes genau auf Vorgaben, Grundrezepte und Hygienevorschriften achten. Auch in diesem Bereich hat die Mechanisierung Einzug gehalten. Viele Arbeitsschritte müssen heute nicht mehr händisch durchgeführt werden, umso wichtiger ist nun dafür die Fähigkeit, mit den Geräten und Maschinen richtig umzugehen. Während FleischverarbeiterInnen in kleinen Betrieben meist alle Arbeiten durchführen, sind sie in Industriebetrieben oft nur für eine bestimmte Tätigkeit oder die Herstellung bestimmter Produkte zuständig.

Diese Lehre ist was für dich, wenn …

du ein grundlegendes technisches Verständnis hast, da du das Fleisch mit Geräten und Maschinen verarbeiten wirst.

du geschickt mit deinen Händen arbeiten kannst, manche Arbeiten sind nämlich immer noch händisch zu erledigen.

du kälte- und geruchsunempfindlich bist.

du gerne mit Menschen arbeitest, sie berätst und ihnen Fleischprodukte verkaufst.

Das kann die Lehre

Für deinen Beruf in der Fleischverarbeitung lernst du, Fleisch nach Qualität wie Verwertbarkeit zu beurteilen und es richtig zu verarbeiten bzw. zu lagern. Neben Schlacht-Grundkenntnissen eignest du dir alles Wissenswerte über Lebensmittelhygiene und die Herstellung von Wurstwaren an. In deiner Ausbildung lernst du zudem kundenorientiertes Präsentieren und das richtige Auszeichnen von Fleisch- und Wurstwaren.

Infos zur Lehrlingsentschädigung gibt’s hier.

Weitere Infos zur Landesinnung des Lebensmittelgewerbe findest du unter:
www.wko.at
www.herzhaftessen.at